Feedback zum Aufmucken und Pressespiegel

Am vergangen Samstag fand in Weyhe das „Aufmucken gegen Rechts“ statt, auf dem wir mit einem Infostand vertreten waren. Im laufe des Abends gab es jedoch mehrere Probleme mit offensichtlich rechtsextrem gesinnten Menschen innerhalb der Security und dem Publikum. Zu den Vorfällen berichtet der „Weser-Kurier“:

„Der 20-Jährige […] war sich sicher. „Vorhin waren hier drei Leute, die hatten ein Germania-Tattoo und auch die beauftragte Sicherheitsfirma hat Rechtsradikale geschickt“, erzählte er. „Ein Mitarbeiter mit einer Standarte 88-Tätowierung wurde vom Veranstalter sogar nach Hause geschickt. Kurzfristig drohte die Sicherheitsfirma dann, alle Mitarbeiter vom Festival abzuziehen. Das hätte das Aus für das gesamte Fest bedeutet“, […]“

Das Zitat „ Ein Mitarbeiter mit einer Standarte 88-Tätowierung wurde vom Veranstalter sogar nach Hause geschickt“, ist so nicht richtig. Der verdächtigte Security gehörte/gehört zu den rechtsextremen „Standarte 88“ Hooligans, ein Tattoo dieser Vereinigung besaß er jedoch nicht. Unser Genosse fühlt sich hier falsch zitiert.

Auch in der „Kreiszeitung“ lässt sich ein Fehler finden. Dort heißt es: „[…]berichtete von Neonazis auf dem Gelände. „Die führen Register über antifaschistische Aktivitäten. Die Security-Leute kennen sich aber gut in der Szene aus und haben die gleich weggeschickt.“
Der hier eingeschlichene Fehler ist offensichtlich. Unser Genosse bezog seine Aussage, dass Rechtsextreme vor Ort seien, direkt auf die Security-Leute. Einzig den guten Augen/Kentnissen von Genoss*innen aus unseren Strukturen ist die Ausweisung der besagten Personen zu verdanken.

Die Vorfälle des vergangenen Samstags werden wir intern nochmal aufarbeiten.

http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/weyhe-ort54198/weyhe-feiert-aufmucken-gegen-rechts-jubilaeum-friedliches-fest-nazis-weggeschickt-3716791.html

http://www.weser-kurier.de/region/diepholz_artikel,-Ein-Festival-mit-Differenzen-_arid,903220.html

Antifa Weyhe